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28.5.2018 : 7:10

Fotos/Kurzberichte

2013

Reims · 18.-21.10.2013

2012

Lissabon · 07.-11.12.2012
Dietlingen · 25./26.02.2012

2011

Minimarathon · 17.09.2011

2010

Athen Marathon · 31.10.2010
Hamburg Marathon · 25.04.2010
"memler opening" in Dietlingen · 30./31.01.2010

2009

Wanderung Murgtal · 08.11.2009
New York Marathon · 01.11.2009
Mini-Marathon u. Baden-Marathon · 19./20.09.2009
Fidelitas-Nachtlauf · 27.06.2009
Jesolo Night-Marathon · 22.-26.05.2009
Hamburg-Marathon · 26.04.2009

2008

Wanderung Ottenhöfen · 26.10.2008
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2008
Finama · 28.06.2008
Mannheim Marathon · 24.05.2008
5. memler Lauffreizeit Altglashütten · 22.-25.05.2008
Grand-Prix Bern · 10.05.2008

2007

Amsterdam · 19.-24.10.2007
Im Interview: Markus lief beim 25. Fiducia-Baden-Marathon persönliche Bestzeit
Sparkassen-Mini-Marathon · 15.09.2007
Sommerfest Büchelberg · 28.07.2007
Hornisgrinde-Marathon · 22.07.2007
Stuttgarter Zeitungslauf · 24.06.2007
Im Interview: Bärbels erster Start beim Fidelitas Nachtlauf über 80 km · 23.06.2007
4. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 17.-20.05.2007
Grand-Prix Bern · 12.05.2007
Hamburg Marathon · 29.04.2007

2006

FIDUCIA Baden-Marathon · 24.09.2006
FIDELITAS Nachtlauf · 24.06.2006
Stockholm Marathon · 02. - 07.06.2006
3. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 28.04.-01.05.2006
Winterlaufserie Rheinzabern, 15 km · 08.01.2006

2005

Halbmarathon Tübingen · 03.12.2005
Wanderung "Hoch über dem Albtal" · 13.11.2005
New York-Marathon · 06.11.2005
Frankfurt-Marathon · 30.10.2005
23. FIDUCIA Baden Marathon · 18.09.2005
25 km Bellheim · 06.08.2005
FIDELITAS Nachtlauf · 25.06.2005
2. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 26.-29.05.2005
Grand-Prix Bern · 21.05.2005
Weltkulturerbelauf Bamberg · 01.05.2005
2. Freiburg-Marathon · 10.04.2005
Marató del Mediterrani / Barcelona · 19.-23.03.2005
"memler opening" in Dietlingen · 22./23.01.2005

2004

New York City Marathon · 07.11.2004
Marathon Palma de Mallorca · 24.10.2004
Baden-Marathon · 19.09.2004
Deutschlandstaffel · 24.08.2004
FIDELITAS Nachtlauf · 26.06.2004
24 h-Lauf für Kinderrechte · 19./20.06.2004
1. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 10.-14.06.2004
Mannheim Marathon · 15.05.2004
Freiburg Marathon · 28.03.2004

2003

Tessin Marathon · 09.11.2003
ISTANBUL Eurasia Marathon · 19.10.2003
Karlsruhe-Marathon · 21.09.2003
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2003
24 h-Lauf für Kinderrechte · 05./06.07.2003
FIDELITAS Nachtlauf · 28.06.2003
Grand-Prix Bern · 10.05.2003
Badische Meile · 03.05.2003
Hamburg-Marathon · 27.04.2003
Olympialauf · 05.04.2003
Knielingen · 29.03.2003
Kandel · 09.03.2003

Amsterdam | Okt. 2007

... kurz vor dem Lauf

I amsterdam - oder die Rückkehr zu den badischen Fichten

Die Preisfrage lautet: Was hat Amsterdam mit Baden gemeinsam?

Seit dem memler-Ausflug zum Amsterdam-Marathon wissen wir, dass die niederländische Hafenstadt im wahrsten Sinne des Wortes größtenteils auf badischem Holz gründet - genauer gesagt: auf Fichten aus dem Schwarzwald. Die größte Pfahlbausiedlung der Welt mit ihren einzigartigen Grachten war auf jeden Fall die Reise wert, sogar für die wenigen Nichtläufer im fast vollständig besetzten memler-Reisebus.

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Am Freitag in aller Frühe machten wir uns an der Europahalle auf die Socken und kamen am späten Nachmittag in Monnickendam an, einem kleinen Städtchen am Ijsselmeer etwa zehn Kilometer vor den Toren der Metropole. Hier bezogen wir direkt am Yachthafen unser Quartier (Lakeland), dass in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis mit den teuren Amsterdam-Hotels ernstlich konkurrieren kann. Monnickendam entpuppte sich als pittoreskes Städtchen, dass im 17. Jahrhundert zu großem Reichtum kam und heute vor allem als Segeltörn-Ausgangspunkt über eine gute Restaurant- und Kneipenszene verfügt. Dank fehlender Vorhänge studierten wir bei einem Rundgang aufmerksam die Details der holländischen Wohnidylle.

Am Samstag stand die Marathon-Messe samt vorsichtiger Stadterkundung auf dem Programm. Die Palette der Erkundungstrips reichte vom imposanten Nachbau eines holländischen Handelsschiffs der Ostindien-Compagnie über einen Streifzug durch die Fleischbeschau im sündigen Rotlichtviertel bis hin zum Besuch eines Ajax-Heimspiels.

Der Sonntag präsentierte sich mit idealem Marathon-Wetter: Temperaturen um die 10 Grad bei mittlerer Bewölkung und nicht übermäßig viel Wind. Unsere Basisstation war der direkt neben dem alten Olympia-Stadion geparkte memler-Reisebus, der als Umzugskabine, Ruhe- und Aufwärmraum genutzt wurde. Während die Marathonis bereits morgens im Stadion auf die 42,185 Kilometer lange Reise geschickt wurden, mussten sich die "Halben" bis zu ihrem Startschuss noch dreieinhalb Stunden gedulden. Die Streckenführung und Zuschauerresonanz war nach fast einhelliger Aussage der Beteiligten eher enttäuschend, wenn man Vergleiche zu Hamburg oder Stockholm zieht. Einen kleinen Ausgleich bot der Zieleinlauf im Stadion mit dem eigenen Live-Bild auf der großen Videoleinwand. Zudem war der Kurs ziemlich schnell, so dass viele Bestzeiten purzelten. Allen voran Marcus Morlock mit 2:56,41 und Anke Reile mit 3:16,16. Hut ab! Die Versorgung im Ziel war mal wieder äußerst mäßig (da lernt man Runners Heaven in Karlsruhe erst richtig zu schätzen), doch unser unermüdlicher Reise-organisator Werner (vielen Dank noch einmal an dieser Stelle) hatte natürlich auch an diese Eventualität gedacht und entsprechend Getränke im Bus gebunkert.

Mit müden Knochen schwärmten wir Tags drauf in Amsterdam aus und erkundeten auf unterschiedlichen Routen die Winkel und Quartiere der Grachtenstadt, die im 17. Jahrhundert ihr goldenes Zeitalter gehabt hatte. Dass Sport und Kultur keine Gegensätze sein müssen, zeigte sich beim äußerst regen Besuch des Van-Gogh-Museums, wobei der eine oder andere zwischendurch auf den Polstergarnituren ein regeneratives Päuschen von der Bilderschau einlegen musste.

Abends traf sich die Karlsruher Läuferschar wieder am Bahnhof zu einer Grachtenfahrt mit verspätetem Führer, die zahlreiche interessante Einblicke in die Geschichte, Architektur und die Handelswege der Stadt bot. Zum Abschluss eines ereignisreichen Tages ging es zurück nach Monnickendam in ein gemütliches Restaurant mit sehr gutem Essen. Am Dienstag stand ein Ausflug nach Edam und Hoorn oder alternativ die weitere Erkundung Amsterdams auf dem Programm, bevor die memler am Mittwoch die Segel strichen und mit Busfahrer Josef den badischen Heimathafen ansteuerten.

Und wie heißt es so schön: Nach dem Marathon ist vor dem Marathon!
Das nächste Ziel von memler-international ist im April 2008 die österreichische Hauptstadt und Schlagobers-Metropole Wien, wo auch die Halbdistanz angeboten wird.

Bis dahin - servus und bye bye.

Rainer

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memler organisieren Sparkassen-Mini-Marathon | Sept. 2007

Zum siebten Mal fand am 15.9.2007 der "Sparkassen Mini-Marathon" statt. Betreut wurde der Sparkassen-Mini-Marathon erstmals von unserem Lauftreff.


Vor 3 Jahren waren erste Helfer der memler beim Baden-Marathon im Einsatz. Wir wollten nicht nur am Sonntag beim Marathon oder Halbmarathon an den Start gehen, sondern unseren Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung beitragen. So halfen wir beim Stand der LSG bei der Ausgabe der Finisher-T-Shirts.

Im vergangenen Jahr sprach uns Fried-Jürgen an, ob wir die Betreuung des Sparkassen-Minimarathon übernehmen wollen. Die spontane Zusage folgte schon beim nächsten memler-Stammtisch. Helfer waren schnell gefunden, so dass wir an allen Stationen von der Anmeldung bis zum Zieleinlauf präsent waren und lernen konnten.

Und seit diesem Frühjahr waren wir immer mal wieder organisatorisch unterwegs, von der Einteilung der memler-crew "wer macht was" bis zur Abstimmung mit Sponsoren, dem Roten Kreuz, der Gestaltung des Rahmenprogramms in Zusammenarbeit mit der Folkloria und der Jugendzahnpflege sowie dem Baden-Marathon ORG-Team.

Am großen Tag für die Kids waren 63 memler im Einsatz. So boten wir alles aus einer Hand: Von der Anmeldung zum Lauf, dem TShirtverkauf, den Streckenposten, den Teams am Start und Ziel, den Fotografinnen, von unserem Alex, der als Moderator durchs Programm führte, bis hin zur Besenwagen-Rikscha mit Jonathan und den Comicfiguren "Dodo, Gantenkiel und dem Hund Nero" vom Sparkassen-Knaxclub.

Wir wollten, dass die Kinder Spaß haben ? "dabei sein ist alles". So erfolgte bei sämtlichen Läufen des "Sparkassen Mini-Marathons" keine Zeitmessung. Dafür galt wie beim echten Marathon "wer ankommt ist Sieger" und erhielt eine schöne Medaille und eine Erfrischung von Fontanis.

Um 17 Uhr war dann alles wieder abgebaut und aufgeräumt. Nun war erst mal "Erholung" angesagt, denn die meisten unserer Crew starteten am nächsten Morgen beim Baden-Marathon. So ganz "nebenbei" hatten sich alle in den letzten Wochen und Monaten für den langen Lauf durch Karlsruhe vorbereitet.

Werner