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18.3.2019 : 23:00

Fotos/Kurzberichte

2013

Reims · 18.-21.10.2013

2012

Lissabon · 07.-11.12.2012
Dietlingen · 25./26.02.2012

2011

Minimarathon · 17.09.2011

2010

Athen Marathon · 31.10.2010
Hamburg Marathon · 25.04.2010
"memler opening" in Dietlingen · 30./31.01.2010

2009

Wanderung Murgtal · 08.11.2009
New York Marathon · 01.11.2009
Mini-Marathon u. Baden-Marathon · 19./20.09.2009
Fidelitas-Nachtlauf · 27.06.2009
Jesolo Night-Marathon · 22.-26.05.2009
Hamburg-Marathon · 26.04.2009

2008

Wanderung Ottenhöfen · 26.10.2008
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2008
Finama · 28.06.2008
Mannheim Marathon · 24.05.2008
5. memler Lauffreizeit Altglashütten · 22.-25.05.2008
Grand-Prix Bern · 10.05.2008

2007

Amsterdam · 19.-24.10.2007
Im Interview: Markus lief beim 25. Fiducia-Baden-Marathon persönliche Bestzeit
Sparkassen-Mini-Marathon · 15.09.2007
Sommerfest Büchelberg · 28.07.2007
Hornisgrinde-Marathon · 22.07.2007
Stuttgarter Zeitungslauf · 24.06.2007
Im Interview: Bärbels erster Start beim Fidelitas Nachtlauf über 80 km · 23.06.2007
4. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 17.-20.05.2007
Grand-Prix Bern · 12.05.2007
Hamburg Marathon · 29.04.2007

2006

FIDUCIA Baden-Marathon · 24.09.2006
FIDELITAS Nachtlauf · 24.06.2006
Stockholm Marathon · 02. - 07.06.2006
3. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 28.04.-01.05.2006
Winterlaufserie Rheinzabern, 15 km · 08.01.2006

2005

Halbmarathon Tübingen · 03.12.2005
Wanderung "Hoch über dem Albtal" · 13.11.2005
New York-Marathon · 06.11.2005
Frankfurt-Marathon · 30.10.2005
23. FIDUCIA Baden Marathon · 18.09.2005
25 km Bellheim · 06.08.2005
FIDELITAS Nachtlauf · 25.06.2005
2. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 26.-29.05.2005
Grand-Prix Bern · 21.05.2005
Weltkulturerbelauf Bamberg · 01.05.2005
2. Freiburg-Marathon · 10.04.2005
Marató del Mediterrani / Barcelona · 19.-23.03.2005
"memler opening" in Dietlingen · 22./23.01.2005

2004

New York City Marathon · 07.11.2004
Marathon Palma de Mallorca · 24.10.2004
Baden-Marathon · 19.09.2004
Deutschlandstaffel · 24.08.2004
FIDELITAS Nachtlauf · 26.06.2004
24 h-Lauf für Kinderrechte · 19./20.06.2004
1. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 10.-14.06.2004
Mannheim Marathon · 15.05.2004
Freiburg Marathon · 28.03.2004

2003

Tessin Marathon · 09.11.2003
ISTANBUL Eurasia Marathon · 19.10.2003
Karlsruhe-Marathon · 21.09.2003
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2003
24 h-Lauf für Kinderrechte · 05./06.07.2003
FIDELITAS Nachtlauf · 28.06.2003
Grand-Prix Bern · 10.05.2003
Badische Meile · 03.05.2003
Hamburg-Marathon · 27.04.2003
Olympialauf · 05.04.2003
Knielingen · 29.03.2003
Kandel · 09.03.2003

Barcelona Marathon | März 2005

Welch eine Gaudi: Was den memlern in Spanien nicht spanisch vorkommt

Reisen bildet, für Marathonreisen gilt dies in vielfacher Hinsicht. Das 17-köpfige memler-Auslands-Team hatte in Barcelona nicht nur wegen falscher Hühner eine riesige Gaudi, sondern verbindet diesen Namen nun auch mit schwungvoller Architektur. Doch immer schön der Reihe nach. Vor dem Vergnügen kam schließlich die sportliche Herausforderung ? in unserem Fall also die 42,195 Kilometer im Badeort Castelldefels vor den Toren der katalonischen Hafenstadt. Nach der alles andere als idealen Vorbereitungsphase (Schnee, Eis, Regen) war die Zahl der aktiven Marathonis wegen diverser Ausfälle auf ein kleines Sextett mit Agnes, Verena, Dominique, Peter, Michael und Rainer geschrumpft, entsprechend wuchs die Zahl der Fans entlang der Strecke. Angereist waren die meisten von uns schon am Vortag von drei verschiedenen Flughäfen aus (Stuttgart/Germanwings, Frankfurt/Lufthansa, Baden-Airport/Ryanair). Ob dahinter die Angst steckte, dass bei einem Absturz die gesamte memler-Infrastruktur in die Brüche gehen würde, blieb bis zuletzt ungeklärt. Allerdings wurde das Prinzip des getrennten Luft-Transports auch bei einer späteren Seilbahnfahrt vom Olympia-Berg in den Hafen von Barcelona praktiziert, was aber an kurzfristig verschusselten Tickets und nicht an der Höhenangst einiger Beteiligter lag.

Zurück zum langen Lauf: Unser Auslandsbeauftragter Cengiz (verletzt), der mit seinen hartnäckigen Preisverhandlungen die spanische Hotelbranche fast zur Verzweiflung (Don`t call again) gebracht hatte, quartierte uns für die ersten zwei Nächte in einem wirklich sehr schönen Strandhotel in Castelldefels ein, das nur rund vier Kilometer entfernt vom Marathon-Start liegt. Die Startnummern holten wir uns in einem Hotel am Hauptbahnhof von Barcelona ab, wo es die ersten Komplikationen gab. Die Anmeldung von Agnes war nicht registriert worden. Gegen Vorlage der Überweisung erhielt sie zwar die Startnummer einer gewissen Raquel, es blieben aber erhebliche Zweifel, ob der Namenstausch computertechnisch geklappt hatte. So hatte Agnes alias Raquel am Abend vor dem langen Lauf immerhin ein Gesprächsthema, um ihre Nervosität zu bekämpfen, während sich Verena fragte, ob das mit ihren Blasen am Fuß vielleicht böse enden könnte. Der einzig Souveräne der abendlichen Runde im Restaurant mit Meeresblick und Fleischbergen (u.a. spanische Blutwurst) war Spätankömmling Dominique, der als Ultra-Läufer natürlich nicht so viel Manschetten vor der Marathondistanz hat.

Dann der nächste Morgen mit dem 1. Marató del mediterrani (nach Differenzen um Straßensperrungen waren die Organisatoren aus Barcelona abgewandert). Hier der Lauf in Kürze: 1467 Starter, 18 Grad, Sonnenschein, starker Wind vom Meer. Organisation und Verpflegung einwandfrei. Die Strecke zwar weitgehend flach, dafür aber in den langen Abschnitten entlang des Strandes sehr windanfällig. Von unserem Sextett kommen fünf ins Ziel: Agnes Mussler als neuntbeste Frau mit 3:29:51, Michael Weiß mit der memler-Fahne auf den letzten Metern um den Canal Olympic in 4:18:21, Dominique Lefebvre in 4:20:31, Verena Friske in 4: 54:53 und Marathon-Novize Peter Fuhrmann in 5:18:02 (der Autor dieser Zeilen steigt bei Kilometer 32 mit Magenkrämpfen aus). Die Qualen der Straße sind schnell vergessen, wie sich bei der abendlichen Nachfeier bei Paella und Rotwein zeigt. Dort wird vor allem die Frage diskutiert, wer am nächsten Morgen ins lausig kalte Meer steigt. Während Reinhard am besagten Morgen unter Hinweis auf seine angeschlagene Gesundheit und das Verbot seiner Frau einen Rückzieher macht, werfen sich Martina, Cengiz, André und Helmut tapfer in die kühlen Fluten. Es folgt der Umzug in ein Stadthotel nach Barcelona mit den kulturellen und festlichen Höhepunkten der Reise. Zunächst stehen die Rambles, das gotische Viertel und der prachtvolle Markt de la Boqueria auf dem Programm, gegen Abend setzen wir dann unseren Streifzug durch die katalanische Küche mit einem Besuch des sehr empfehlenswerten Restaurants Los Caracoles ganz in der Nähe des Plaza Real fort. Dort kommt es dann zum absoluten Brüller dieser memler-Auslandsreise. Drei Delegationsmitglieder, die wir an dieser Stelle unter Hinweis auf das Antidiskriminierungsgesetz nur als A., W. und R. bezeichnen wollen, bestellen sich die für dieses Lokal berühmten Hühnchen vom Holzofengrill. Als der Kellner serviert, wundert sich das Trio zwar kurz über das Aussehen der katalanischen Hühner ("sehr mager") und spekuliert beim Essen noch über die unterschiedlichen Haltungsformen des deutschen und des spanischen Federviehs, doch Zweifel kommen nicht auf. Erst als am memler-Nachbar-Tisch dann ein echtes Hühnchen aufgetischt wird, geht dem Trio ein Licht auf. Statt Hühnchen haben sie jeweils ein halbes Kaninchen verschlungen, was ihnen bis zu diesem Zeitpunkt kein bißchen spanisch vorkam. Den Spott der Lauf-"Freunde" kann sich jeder selbst ausmalen, er fiel auf jeden Fall gewaltig aus. Die Gaudi wurde am nächsten Tag mit einer Besichtigungstour zu den schwungvollen Bauwerken des gleichnamigen spanischen Architekten fortgesetzt. Während sich einige memler stärker der Kultur-Tour widmeten, strandeten andere bei alkoholischen Getränken in zwielichtigen Bars. Umso dankbarer zeigten sich die Letztgenannten, dass Spürnase Cengiz für den Abschlußabend ein tolles Lokal in unmittelbarer Hotelnähe aufgerissen hatte und die Bar für den anschließenden Absacker auch nur wenige Meter entfernt lag.

Das Fazit nach fünf Tagen Spanien: Das quirlige Barcelona war wirklich eine Reise wert, doch nun stellt sich die entscheidende Frage: wohin im nächsten Jahr? Vorschläge und Anregungen nimmt unser Auslandschef Cengiz entgegen, dem wir auch von dieser Stelle aus noch einmal ein dickes Dankeschön zurufen wollen!!

Rainer

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4. memler Lauffreizeit Altglasgütten | Mai 2007

mit an Bord: André, Werner G., Wolfgang, Markus S., Dietmar, Werner B. u. Bastian, Martina, Verena u. Reiner, (Eisen-)Anke u. Marc, Martina u. Manfred, Bastian u. Nina, Heidrun u. Rainer, Verena u. Peter, Marcus u. Martina, Thomas u. Milena, (Physio-)Anke und Thomas G.

Vom Kater Hiddigeigei und der Schlachtplatte

Erst pfui, dann hui: An unserem Anreisetag präsentierte sich der Feldberg im regnerischen Wolken-Outfit. Die erste Laufeinheit über die Gress-Gedächtnistrecke fiel dann auch entsprechend feucht aus. Zur Entschädigung gab es anschließend eine intensive Gymnastikstunde von und mit Physio-Anke, die uns auch in den Folgetagen immer wieder davon überzeugte, wie wichtig neben dem Laufen Dehnungs- und Entspannungübungen für den Muskel-und Knochenapparat sind.

Pünktlich am zweiten Tag der vierten memler-Lauffreizeit im Haus des Badischen Turnerbundes unterhalb des Feldbergs zeigte der Wettergott ein Einsehen: Zur zweiten Laufeinheit rund um den Schluchsee kämpfte die Sonne in einem beeindruckenden Naturschauspiel erfolgreich gegen Nebel und Wolken an.

Auf das harte Training (die Kassel-Vorbereitungscrew umrundete den See zwei Mal!) folgte ein von Peter organisierte Besichtigungsmarathon in Sachen Wasserkraft im Südschwarzwald. Zum Auftakt tischte uns der Vorstand der Schluchseewerke AG im Kraftwerk Häusern erst einmal ein veritables Mittagsmahl auf, bei dem sich die Tische bogen. Der eigentliche geplante Nachtisch samt Kaffee und Schnapszufuhr musste allerdings aus Zeitgründen gestrichen werden. Unbestätigten Quellen zufolge waren dafür drei nicht näher genannte Lauffreunde verantwortlich, die beim Hauptgang alle Töpfe ausschlecken mussten. Dass es sich dabei um Markus, Marc und Thomas M. gehandelt haben soll, wurde von den gut informierten Kreisen weder bestätigt noch dementiert.

Auf den leiblichen Genuss folgte der tiefe Einblick in den Nutzen der Wasserkraft im Schwarzwald. Die Schluchseewerke verfügen über fünf Pumpspeicherkraftwerke, mit denen sie bis zu 1700 Megawatt produzieren können. Allerdings werden die Generatoren oder Pumpen nur dann angeschmissen, wenn die RWE oder EnBW Stromspitzen ausgleichen oder vor allem nachts überflüssige Energie speichern wollen. Ziemlich beeindruckend war das Kavernenkraftwerk in Bad Säckingen, wo 400 Meter unterhalb eines künstlichen Stausees (Eggbergbecken) im Fels wie von Geisterhand ein Kraftwerk vor sich hin schnurrt.

Apropos Schnurren: Beim anschließend Stadtrundgang durch Bad Säckingen klärte uns Frau Mutter (so hieß die Stadtführerin wirklich) nicht nur über den weltberühmten Trompeter von Säckingen (Joseph Victor von Scheffel) und die längste überdachte Holzbrücke auf, sondern führte uns auch zwischen Kirche und Eisdiele in die Geheimnisse von Kater Hiddigeigei ein. Dabei handelt es sich um eine Figur aus einem Scheffel-Gedicht, die längst ihren Einzug in die alemannische Fasnet gehalten hat und den Leuten während der närrischen Tage berichtet, was sich in dem Kleinstädtchen am Rein im letzten Jahr so alles zugetragen hat.

Auf dem Rückweg Richtung Feldberg gab es im Brauerei-Restaurant Waldhaus an der B 500 eine deftige Schlachtplatte, die selbst die esswütigsten memler kaum komplett verputzen konnten. Anschließend enterten wir mit unserem Führer, Herrn Ganter, die Staumauer des Schluchsees und marschierten praktisch am Seegrund zum großen Ablassventil. Da es sich am Schluchsee um eine Schwergewichtsmauer handelt, die an ihrem Fuß 40 Meter dick ist, hielten sich die Ängste der Beteiligten in Grenzen.

Am Samstag ging es bei schönstem Wetter für viele erneut um den Schluchsee. Zu den Trainingskilometern gesellte sich dann am Nachmittag noch einmal eine kräftige Wander-Etappe. Während der VfB Stuttgart Meister wurde, kämpften sich rund 20 mehr oder weniger tapfere memler mehr oder weniger auf direktem Wege zum Biergarten der Brauerei Rothaus durch, wo sie von fünf eher ermatteten Sportfreunden, die noch bei Erich zwecks Schwarzwälder Kirsch vorbeigeschaut hatten, bereits in der immer noch intensiven Abendsonne erwartet wurden.

Zum Abschluss des Tages führte uns Physio-Anke dann noch in die Geheimnisse ihrer strapaziösen Pilgertour auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela über die Pyrenäen ein. So nebenbei stellte sich heraus, dass der von den memlern bei einem Lauf in der Pfalz (...) gewonnene Wein aus den Jahren 1997/1998 alles andere als genießbar war. Da hatte wohl irgend jemand seine überalterten Lagerbestände los werden wollen. Leider hatten wir bereits am Vorabend Herrn Ganter drei dieser grausligen Flaschen mit Pfalz-Fusel als Dankeschön überreicht (hoffentlich hat er uns nicht zu sehr verflucht...).

Vor der Abreise am Sonntag gab es für die kleine Zahl der Frühaufsteher noch einmal Laufen und/oder Gymnastik, die Mehrzahl bevorzugte allerdings den gepflegten Sonntagslangschlaf.

Unser Fazit:
Altglashütten ist der ideale Standort für ein Laufcamp - vielen Dank noch einmal allen Organisatoren. Als kleiner Wunsch für das Jahr 2008 wurde ein ausgiebiges Vesper in jenem schönen Gasthaus am Schluchsee-Ufer genannt, an dem wir vormittags immer mit Stielaugen vorbeilaufen. Dabei handelt es sich um den Unterkrummenhof, der alleine schon einen Ausflug in den Hochschwarzwald wert sein soll. Also bis zum nächsten Jahr!

Rainer