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18.2.2020 : 15:06

Fotos/Kurzberichte

2013

Reims · 18.-21.10.2013

2012

Lissabon · 07.-11.12.2012
Dietlingen · 25./26.02.2012

2011

Minimarathon · 17.09.2011

2010

Athen Marathon · 31.10.2010
Hamburg Marathon · 25.04.2010
"memler opening" in Dietlingen · 30./31.01.2010

2009

Wanderung Murgtal · 08.11.2009
New York Marathon · 01.11.2009
Mini-Marathon u. Baden-Marathon · 19./20.09.2009
Fidelitas-Nachtlauf · 27.06.2009
Jesolo Night-Marathon · 22.-26.05.2009
Hamburg-Marathon · 26.04.2009

2008

Wanderung Ottenhöfen · 26.10.2008
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2008
Finama · 28.06.2008
Mannheim Marathon · 24.05.2008
5. memler Lauffreizeit Altglashütten · 22.-25.05.2008
Grand-Prix Bern · 10.05.2008

2007

Amsterdam · 19.-24.10.2007
Im Interview: Markus lief beim 25. Fiducia-Baden-Marathon persönliche Bestzeit
Sparkassen-Mini-Marathon · 15.09.2007
Sommerfest Büchelberg · 28.07.2007
Hornisgrinde-Marathon · 22.07.2007
Stuttgarter Zeitungslauf · 24.06.2007
Im Interview: Bärbels erster Start beim Fidelitas Nachtlauf über 80 km · 23.06.2007
4. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 17.-20.05.2007
Grand-Prix Bern · 12.05.2007
Hamburg Marathon · 29.04.2007

2006

FIDUCIA Baden-Marathon · 24.09.2006
FIDELITAS Nachtlauf · 24.06.2006
Stockholm Marathon · 02. - 07.06.2006
3. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 28.04.-01.05.2006
Winterlaufserie Rheinzabern, 15 km · 08.01.2006

2005

Halbmarathon Tübingen · 03.12.2005
Wanderung "Hoch über dem Albtal" · 13.11.2005
New York-Marathon · 06.11.2005
Frankfurt-Marathon · 30.10.2005
23. FIDUCIA Baden Marathon · 18.09.2005
25 km Bellheim · 06.08.2005
FIDELITAS Nachtlauf · 25.06.2005
2. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 26.-29.05.2005
Grand-Prix Bern · 21.05.2005
Weltkulturerbelauf Bamberg · 01.05.2005
2. Freiburg-Marathon · 10.04.2005
Marató del Mediterrani / Barcelona · 19.-23.03.2005
"memler opening" in Dietlingen · 22./23.01.2005

2004

New York City Marathon · 07.11.2004
Marathon Palma de Mallorca · 24.10.2004
Baden-Marathon · 19.09.2004
Deutschlandstaffel · 24.08.2004
FIDELITAS Nachtlauf · 26.06.2004
24 h-Lauf für Kinderrechte · 19./20.06.2004
1. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 10.-14.06.2004
Mannheim Marathon · 15.05.2004
Freiburg Marathon · 28.03.2004

2003

Tessin Marathon · 09.11.2003
ISTANBUL Eurasia Marathon · 19.10.2003
Karlsruhe-Marathon · 21.09.2003
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2003
24 h-Lauf für Kinderrechte · 05./06.07.2003
FIDELITAS Nachtlauf · 28.06.2003
Grand-Prix Bern · 10.05.2003
Badische Meile · 03.05.2003
Hamburg-Marathon · 27.04.2003
Olympialauf · 05.04.2003
Knielingen · 29.03.2003
Kandel · 09.03.2003

Bärbels erster Start beim Fidelitas Nachtlauf über 80 km | 23.06.2007

Das Interview

Du bist in Deinem ersten Ultra über 80 km in der tollen Zeit von 9 Stunden 37 Minuten und 3 Sekunden als 4. Frau Deiner Altersklasse (W40) ins Ziel gekommen. Von 26 gestarteten Frauen hast Du den 13. Rang erlaufen und so im Gesamtklassement immerhin 72 Starter hinter Dir gelassen! Herzlichen Glückwunsch!

Wie fühlst Du Dich heute eine Woche nach dem Lauf?

Mir geht es immer noch gut, es ist bisher noch kein Einbruch gekommen. Allerdings habe ich mir diese Woche auch keinen großen Laufstress gemacht. Ich denke ein paar Kilometer weniger und auch der Verzicht auf den langen Wochenendlauf haben richtig gut getan.

Du läufst seit 9 Jahren und bist bisher 4 Marathons gelaufen. Wie bist Du auf die Idee gekommen den Ultra über 80 km in Angriff zu nehmen?

Ja, eigentlich ist der erste Gedanken beim letzten Finama-Staffellauf gekommen. Ich stand mit Silke an der Wechselstelle und wir haben immer wieder die Einzelläufer bewundert. Aber die Vorstellung 80 km zu laufen, haben wir dann gleich wieder verworfen. Bin dann immer mal wieder mit Silke gelaufen und irgendwann Ende Oktober letzten Jahres, wir hatten beide ein Lauftief, haben wir uns dann entschieden: Jetzt wagen wir uns an die 80 km. Als ich es dann zu Hause Wolfgang erzählt habe, schüttelte er nur mit dem Kopf.

Wie sah Deine Vorbereitung aus? Welches Laufpensum hast Du Dir auferlegt?

Ich habe zunächst mal unsere Ultra-Freaks Heiko und Markus gefragt. Beide hatten natürlich viele Tipps auf Lager und versprühten bei jedem Gespräch soviel Begeisterung über den 80er, dass ich ihn in Gedanken schon etliche mal gelaufen bin. Ich habe dann aber trotzdem noch im Internet gestöbert und bin dann auf die Seite Ausdauersport.com gestossen. Dort fand ich einen Trainingsplan "Rennsteig durchstehen". Dieser Plan schien mir für meine Verhältnisse gut umsetzbar, habe ihn hier und da etwas abgewandelt und die Tipps von Heiko und Markus mit eingebaut.

Hast Du Dein Trainingsprogramm überwiegend alleine absolviert oder warst Du in einer Gruppe unterwegs?

Unter der Woche habe ich meist für mich trainiert. Die langen Einheiten am > Wochenende wollte ich eigentlich mit Silke laufen. Aber leider musste sie nach Ihrem Fahrradsturz das 80er Vorhaben aufgeben. Sie ist aber mittlerweile wieder gut im Training und ich wünsche und hoffe, dass sie 2008 an den Start gehen wird.
Am Anfang des Trainingsplanes lief ich die langen Einheiten am Wochenende vergleichbar mit der Marathonvorbereitung. Aber nach und nach wurden die "km" immer mehr, so dass ich samstags meist 4 Stunden und sonntags 3 Stunden gelaufen bin. Aber dank Marlies und Wolfgang, die mich Etappenweise tatkräftig bekleidet haben, war es für mich meistens sehr kurzweilig. Den ein oder anderen Lauf war ich zwar auch mal alleine unterwegs, aber Dank mp3 hatte ich dann meinen musikalischen Begleiter dabei.

Wie hast du den Spagat zwischen Hobby, Beruf und Wolfgang auf die Reihe gebracht?

Eigentlich ging es ganz gut. Ich bin nie mehr als 5 mal die Woche gelaufen. Lediglich das Motorradfahren kam an den letzten Wochenenden etwas zu kurz. Beruflich konnte ich durch Früh- und Spätschicht auch immer ganz gut meine Kilometer sammeln. Privat muss ich Wolfgang ein großes Lob aussprechen, er hat mich immer tatkräftig unterstützt, egal ob läuferisch oder mit dem Fahrrad. Ohne Murren hat er das ständige "Geschwätz" um und über den 80er ertragen.

Wie hast Du die Stunden vor dem Lauf und den Lauf selbst erlebt?

Da muss ich kurz ausholen. Es war nämlich die Woche vor dem Lauf schon ein Drama. In der letzten Woche standen auf meinem Trainingsplan noch 15 und 5 km. Mehr nicht, da kamen natürlich ständig Zweifel, ist das jetzt nicht zu wenig.... Vor allem fielen mir diese Kilometer auch noch unendlich schwer, also alles typisch, wie vorm Marathon. Dann kam noch hinzu, daß ich immer noch nicht wusste was ich eigentlich unterwegs essen sollte. Jetzt hatte ich solange Zeit um alles auszuprobieren und wusste doch nicht was das richtige ist!

Kurzum, am Samstag vormittag habe ich in aller Ruhe die Satteltaschen an Wolfgangs Fahrrad gepackt. Lampe, Ersatzkleidung, Essen (Riegel, Salzbrezeln, Banane und ein trockenes Brötchen), Trinken. Danach habe ich frühzeitig meine Startnummer abgeholt um nochmals nach Hause zu fahren und die Füße hochzulegen. Gegen 16:15 Uhr habe ich mich dann auf den Weg nach Rüppurr gemacht. Dort würde die Nervosität dann doch immer heftiger. Ich war froh gleich noch ein paar memler zu sehen und noch ein paar Takte zu reden. Aber die Zeit ging so schnell vorbei, daß es ruckzuck kurz vor 17:00 Uhr war und ich mich dann in Starterfeld begab. Dann ging es auch schon los: Vor der ersten Etappe hatte ich ziemlich Respekt. Ich wollte auf keinen Fall zu schnell loslaufen. Dank Pulsuhr hat es auch sehr gut funktioniert. Noch im Oberwald hat sich Andreas (memler) zu mir gesellt, somit kam schon keine Langeweile auf. Die erste Etappe ging wie im Flug vorbei. Ich war wie im Flug in Grötzingen an der ersten Wechselstelle und hatte nach den ersten gut 18 km ein gutes Gefühl. Zu meiner Überraschung gesellte sich Frank Fischer als Fahrradbegleitung zu mir, was natürlich die 2. Etappe sehr kurzweilig machte. Bis dato habe ich mich auch immer daran gehalten, bei jedem Verpflegungsstand einen kurzen Stop einzulegen. So hat sich auch insgeheim mein Wunsch erfüllt, daß ich mich bei Ankunft in Mutschelbach noch sehr gut fühlte. Ab dort kam dann auch Wolfgang mit dem Fahrrad zu mir, um mich dann durch die Dunkelheit zu begleiten. Als nächstes Ziel habe ich mir das Feuerwehrhaus in Langensteinbach ausgesucht, dort habe ich mich umgezogen und auch mit Licht bewaffnet. Die dadurch entstandene Pause hat mich noch einmal richtig beflügelt. Ich hatte das Gefühl ganz locker weiter zu laufen. Dieser Zustand hielt eigentlich die ganze restliche Strecke bis ins Ziel an. Ich kann es zwar immer noch nicht glauben; aber es war tatsächlich so. Glücklich im Ziel angekommen, habe ich nur für mich gedacht: Dieser Lauf war leichter als jeder Marathon zuvor.

Bärbel zum Abschluss die Frage:
War es Dein letzter Ultra oder gibt es schon Pläne für die Zukunft?

Bevor ich an den Start ging habe ich gesagt ich will den 80er nur einmal laufen. Es war so ein tolles Erlebnis und ich denke ich werde es auch bei "einem Mal" belassen. So unbefangen und ohne sich selbst unter Zeitdruck zu setzen wird es bei einem zweiten Lauf nicht sein. Aber mal sehen ....

Bärbel, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute.
Werner

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Memler beim Fidelitas-Nachtlauf über 80 km am 23./24. Juni
als Einzelstarter kamen neben Bärbel auch Heiko, Andreas und Rudi ins Ziel. Und in der Staffel waren die Teams
- Steffen, Johann, Phil und Markus,
- Claudia, André, Manfred und Dieter und
- Dietmar, Wolfgang , Rainer und Werner am Start.

Erste Bilder sind im Netz: http://www.memler.org/main.php
Die Ergebnislisten stehen unter: http://www.laufinfo.de (Karlsruher FINAMA) und einen Bericht findest Du im Laufreport unter: http://www.laufreport.de/archiv/0607/karlsruhe/karlsruhe.htm

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Stockholm-Marathon | Juni 2006

Die Glücksgefühle eines Läufers in hellen Sommernächten

Nach Paris, Rom, Istanbul und Barcelona war die schwedische Hauptstadt Stockholm das Ziel für den fünften Einsatz von memler-international. Mit an Bord waren rund 60 Marathonis und Fans, die vom Zelt über das Wohnmobil bis hin zu "Bed and Breakfast" und Hotel so ziemlich jeden Übernachtungsstil abdeckten. Das Fazit aus läuferischer Sicht fiel nach den zwei Runden durch die Stadt ähnlich unterschiedlich aus. Während sich viele Hoffnungen auf Bestzeiten angesichts der profilierten Strecke und der nordischen Sommersonne zerschlugen und der eine oder andere sogar vorzeitig das Handtuch warf, gab es im Ziel an Michas mobiler Pils-Station auch strahlende Gesichter von Finishern, die eigentlich nach langer Krankheitsphase höchstens 30 Trainingskilometer absolvieren wollten und plötzlich doch mit Gänsehaut ins Olympiastadion eingelaufen waren. Einig waren sich aber alle memler darin, dass der Stadtkurs durch Stockholm mit seinen 17294 Läufern (Stand 2006) zu den schönsten Marathonstrecken Europas zählt und auch das Publikum keinen Vergleich scheuen muss. Nur sollte hier niemand seine Bestzeit knacken wollen. Denn da ist nicht nur die berüchtigte Västerbron-Brücke zu überwinden, sondern auch die Hügellandschaft von Djurgarden, dem früheren Jagdrevier der schwedischen Könige.

Doch immer der Reihe nach: Der Starttermin um 14 Uhr erwies sich für die am späten Vorabend angereisten Läufer als durchaus positiv. So konnte man ausschlafen und noch kräftig beim Frühstück zuschlagen. Die Organisation des Stockholm-Marathons ließ nur wenig zu wünschen übrig. Besonders lobenswert und für andere Veranstalter zur Nachahmung empfohlen, ist der Taxi-Service für die Laufabbrecher an allen Erfrischungsstationen, der nach Aussage der Betroffenen gut funktionierte. Die Verpflegung war mit Wasser und stark verdünntem Iso-Getränk immer ausreichend, gegen den Hunger gab es Bananen, Traubenzucker und salzige Gurken. Auf den Anfangskilometern ging es angesichts der Rekordteilnehmerzahl etwas beengt zu, an der ersten Verpflegungsstation kurz vor Kilometer 5 kam es deshalb zu leichten Läuferstaus. Doch ansonsten ist die Strecke wirklich eine Pracht. Nach dem Start neben dem alten Olympia-Stadion geht es vorbei an den Stockholmer Fernsehstudios raus ins Grüne (Ladugarsgärdet). Nach Kilometer 6 biegt die Strecke auf die Stockholmer Strandpromenade unterhalb des noblen Stadtteils Östermalm ein. Von dort geht es mit einem Schlenker an der Oper vorbei über die Brücke in die Altstadt (Gamla Stan), wo die Läufer das königliche Schloss und kurz danach Samba-Tänzerinnen passieren. Nach Kilometer 9 folgt die nächste lange Passage am offenen Wasser mit Blick auf das Stadhuset, das Stockholmer Wahrzeichen. Kurz vor Kilometer 12 folgt der Anstieg auf die erwähnte Västerbron-Brücke. Anschließend wird der beliebte Ralambshovs-Park umrundet, ehe die nächste Promenade folgt. Erst bei Kilometer 15 verlassen die Marathonis das offene Wasser und durchqueren die Stadtteile Kungsholmen, Vasastaden und Norrmalm. Kurz nach Kilometer 20 wird dann auf Höhe des Olympia-Stadions die zweite Schleife eingeläutet. Zwischen Kilometer 22 und 28 wird dabei jedoch mit dem Erholungsgebiet Djurgarden unbekanntes Terrain passiert. Erst hinter dem sehenswerten Vasa-Museum, das ein bei seiner Jungfernfahrt untergegangenes Kriegsschiff des Königs beherbergt, schwenkt die Laufstrecke wieder auf den bekannten Teil ein. Höhepunkt der 42,195 Kilometer ist der Zieleinlauf im Olympia-Stadion, das von außen an eine mittelalterliche Stadtmauer erinnert. Die Arena, die 27000 Zuschauer fasst und für die fünften Olympischen Sommerspiele 1912 erbaut worden war, ist auch viereinhalb Stunden nach dem Start noch gut gefüllt und versetzt den Finisher in ein Hochgefühl.

Warum die schwedische Metropole inzwischen 8500 Läufer aus dem Ausland anlockt, wurde uns in den folgenden Tagen beim Besichtigungsprogramm klar. Die Hauptstadt zwischen dem Mälaren-See und der Ostsee hat wirklich allerhand zu bieten. Das beginnt bei den rund 70 Museen, deren Eintritt überwiegend kostenlos ist, geht über die schöne Altstadt mit den verwinkelten Geschäften und Cafes und endet bei so spektakulären Orten wie der Icebar, in der die Cocktails bei minus fünf Grad in silbernen Kapuzen-Ponchos in Gläsern aus purem Eis geschlürft werden.

Nicht zu vergessen das vorgelagerte Inselparadies, die Schären, die bequem von der Innenstadt aus per Schiff angesteuert werden können. Apropos Schiff: Warum Stockholm auch als Venedig des Nordens bezeichnet wird, erschließt sich schon vor der Ankunft beim Blick aus dem Flugzeugfenster. Überall Wasserflächen. Doch anders als in Venedig sind in Stockholm die Sommernächte wirklich kurz, die Sonne geht im Juni und Juli nur für kurze Zeit unter. Nach den Glücksgefühlen des Marathons sorgen also die berühmten weißen Nächte des Nordens dafür, dass der Hormonpegel beim Stockholm-Läufer kräftig in Wallung gerät. Midsommar haben wir zwar nicht miterlebt, denn dieses Fest feiern die Schweden erst am 24. Juni, dafür wurden wir aber am 6. Juni Augenzeugen des ersten Nationalfeiertags. Natürlich ließ sich dabei auch die königliche Familie mit Carl Gustav, unserer Silvia und Kronprinzessin Victoria in der Stadt, im Schloss und im Freilichtmuseum Skansen blicken. Umjubelt wurden die Royals dabei auch von memlern mit schwedischer Fahne, wobei eine Karlsruher Läuferin die Königsfamilie mit dem Ausruf "Boden-Deck" hochleben ließ. Felix musste sich anschließend jede Menge dummer Sprüche über seine künftige Rolle als königlicher Hoflieferant anhören.

Zurück zu den ernsten Dingen dieser Reise: Während unsere Vorhut etwas Pech mit dem nasskalten Wetter hatte, konnte sich die memler-Mehrheit absolut nicht über Petrus beschweren. Der kräftige Seewind pfiff die Wolken schnell wieder weg, weshalb die Sonnencreme trotz Pullovers immer wieder zum Einsatz kam. Dass Stockholm auch für die vielen Schlösser in seiner grünen Umgebung bekannt ist, merkten wir bei unseren regenerativen Laufeinheiten nach dem Marathon. Das vom Hotel nur wenige hundert Meter entfernte Ulriksdal ist mitsamt dem angrenzenden See wirklich ein Kleinod. Zum Schluss dieser tollen Reise, die einige noch mit einem Urlaub in den Schären verlängerten, mussten wir zwar noch etwas auf den Flieger warten, doch dies schmälerte den Gesamteindruck in keiner Weise: Stockholm ist für Marathonis ein Muss! An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an unseren unermüdlichen Organisator Cengiz, der fünf Jahre lang viel Freizeit in das Projekt memler-international gesteckt hat und sich mit seinem Reise-know-how jetzt selbstständig macht (demnächst mehr unter www.laufcamp.de). Wie es nun mit den internationalen memler-Einsätzen weitergeht, ist noch unklar. Neue Ziele werden ebenso gesucht wie tatkräftige Organisatoren. Mehr dazu bei den nächsten Stammtisch-Terminen.

Rainer