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17.8.2019 : 16:34

Fotos/Kurzberichte

2013

Reims · 18.-21.10.2013

2012

Lissabon · 07.-11.12.2012
Dietlingen · 25./26.02.2012

2011

Minimarathon · 17.09.2011

2010

Athen Marathon · 31.10.2010
Hamburg Marathon · 25.04.2010
"memler opening" in Dietlingen · 30./31.01.2010

2009

Wanderung Murgtal · 08.11.2009
New York Marathon · 01.11.2009
Mini-Marathon u. Baden-Marathon · 19./20.09.2009
Fidelitas-Nachtlauf · 27.06.2009
Jesolo Night-Marathon · 22.-26.05.2009
Hamburg-Marathon · 26.04.2009

2008

Wanderung Ottenhöfen · 26.10.2008
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2008
Finama · 28.06.2008
Mannheim Marathon · 24.05.2008
5. memler Lauffreizeit Altglashütten · 22.-25.05.2008
Grand-Prix Bern · 10.05.2008

2007

Amsterdam · 19.-24.10.2007
Im Interview: Markus lief beim 25. Fiducia-Baden-Marathon persönliche Bestzeit
Sparkassen-Mini-Marathon · 15.09.2007
Sommerfest Büchelberg · 28.07.2007
Hornisgrinde-Marathon · 22.07.2007
Stuttgarter Zeitungslauf · 24.06.2007
Im Interview: Bärbels erster Start beim Fidelitas Nachtlauf über 80 km · 23.06.2007
4. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 17.-20.05.2007
Grand-Prix Bern · 12.05.2007
Hamburg Marathon · 29.04.2007

2006

FIDUCIA Baden-Marathon · 24.09.2006
FIDELITAS Nachtlauf · 24.06.2006
Stockholm Marathon · 02. - 07.06.2006
3. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 28.04.-01.05.2006
Winterlaufserie Rheinzabern, 15 km · 08.01.2006

2005

Halbmarathon Tübingen · 03.12.2005
Wanderung "Hoch über dem Albtal" · 13.11.2005
New York-Marathon · 06.11.2005
Frankfurt-Marathon · 30.10.2005
23. FIDUCIA Baden Marathon · 18.09.2005
25 km Bellheim · 06.08.2005
FIDELITAS Nachtlauf · 25.06.2005
2. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 26.-29.05.2005
Grand-Prix Bern · 21.05.2005
Weltkulturerbelauf Bamberg · 01.05.2005
2. Freiburg-Marathon · 10.04.2005
Marató del Mediterrani / Barcelona · 19.-23.03.2005
"memler opening" in Dietlingen · 22./23.01.2005

2004

New York City Marathon · 07.11.2004
Marathon Palma de Mallorca · 24.10.2004
Baden-Marathon · 19.09.2004
Deutschlandstaffel · 24.08.2004
FIDELITAS Nachtlauf · 26.06.2004
24 h-Lauf für Kinderrechte · 19./20.06.2004
1. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 10.-14.06.2004
Mannheim Marathon · 15.05.2004
Freiburg Marathon · 28.03.2004

2003

Tessin Marathon · 09.11.2003
ISTANBUL Eurasia Marathon · 19.10.2003
Karlsruhe-Marathon · 21.09.2003
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2003
24 h-Lauf für Kinderrechte · 05./06.07.2003
FIDELITAS Nachtlauf · 28.06.2003
Grand-Prix Bern · 10.05.2003
Badische Meile · 03.05.2003
Hamburg-Marathon · 27.04.2003
Olympialauf · 05.04.2003
Knielingen · 29.03.2003
Kandel · 09.03.2003

Fidelitas-Nachtlauf 2006 über 80 km

memler Staffel Team 1 gewährt Einblicke zur 1. und 4. Teilstrecke und Deutschland gewinnt 2:0 gegen Schweden

Heute am 24.06.2006 haben wir vier Mädels, Susanne, Sandra, Verena und ich (Claudia) uns als memler 1 - Staffel an den Start des 28. Internationalen Fidelitas Nachtlauf über 80 km begeben. Perfekt, unmittelbar am Eingang zum Sportplatz des TUS Rüppurr geparkt, sind es nur wenige Meter zum Start. Die ersten memler sind schon da. Dominique hat bereits sämtliche Startnummern abgeholt. Alle suchen vor dem Start den Schatten, da selbst am späten Nachmittag die Sonne noch mit ca. 30°C auf die wartenden Läuferinnen und Läufer niederbrennt. Startnummer befestigt, noch mal was getrunken, und ganz wichtig, noch mit der schwarz-rot-goldenen Deutschland-Flagge bemalt geht's auch schon zum Start.

Zeitgleich mit dem Beginn des Achtelfinales Deutschland gegen Schweden fällt pünktlich um 17.00 Uhr der Startschuss zur 1. etwa 18 km langen Etappe bis hin nach Grötzingen. Zuerst geht es eine ¾ Runde durch das Stadion bevor die ganze Truppe dann in den Oberwald abbiegt. Das Starterfeld zieht sich bereits gleich zu Beginn recht weit auseinander, da sowohl Staffeln als auch Einzelläufer an den Start gehen.

Erst wenige Minuten gelaufen ertönen erste Jubelschreie!! Tooor!! Deutschland führt 1:0!! An der Strecke werden sogar Deutschland-Fahnen geschwenkt. Das fängt ja schon gut an und bei mir festigt sich die Hoffnung, dass ich nicht das letzte Deutschland-Spiel dieser WM verpasse. Jetzt geht es eine kleine Runde durch den Oberwald, nach ca. 3 Kilometern kommt man nochmals am Sportplatz vorbei. Tooor!! Es steht 2:0 für Deutschland. Da scheint ja alles glatt zu gehen.... jetzt muss nur ich auch noch ins Ziel kommen. Plötzlich entdecke ich rechts von mir bereits die Markierung für den 5. Kilometer. Martina aus der memler 3 - Staffel läuft noch neben mir. Meine Laufuhr zeigt gerade knapp 25 Minuten an. Hmm, die 2:0 - Führung hat wohl auch uns Beine gemacht!! Allerdings geht die folgende Strecke dann bald aus dem Schatten heraus und noch viele lange Kilometer übers offene Feld. Daher haben wir gut daran getan, erst mal deutlich an Tempo herauszunehmen. Kurz vor der Brücke Richtung Bahnhof am Wasserwerk kommt die erste Getränkestelle, die man auch schon gut gebrauchen kann. Dann geht es südlich der Bahnanlagen vorbei Richtung Durlach. Hier werden wir überholt von der 2. platzierten Frau über die kompletten 80km. Das weiß ich noch so genau, weil sie in den Haaren eine witzige giraffenähnliche Haarspange trägt. Später stellte sich heraus, dass das wohl ein Trampeltier darstellen soll, da sie für die LG Trampeltier gestartet ist. Als nächstes überhole ich selbst eine 3er-Männer-Gruppe. Dann gehts weiter ....Durlach, Hagsfeld, teilweise eine eher uninteressante Strecke, wenig Zuschauer, die sitzen alle noch beim Fußballspiel. Nur wenige Fußgänger kommen uns entgegen, die uns vielfach entgeistert anschauen. Trotzdem geht's weiter. Zeitweise laufe ich ganz alleine, nach vorne niemand zu sehen, nach hinten niemand zu sehen. Bin ich noch auf dem richtigen Weg? Aber gleich kommt wieder eine Markierung. Der Weg stimmt! Die Sonne brennt nach wie vor unermüdlich auf das Läuferfeld, und ehrlich gesagt, ich hab schon überlegt, warum ich bei brütender Hitze mit bestimmt hohen Ozonwerten 18km durch die Gegend renne. Da gibt's doch bestimmt was Schöneres, gemütlich Fußball schauen mit nem kühlen Grape oder einfach nur Nichtstun! Aber bei der Staffel heißt es eben durchhalten...

Endlich, die lang ersehnte 3. Wasserstelle bei Kilometer 15, also noch gut 3 Kilometer zum Ziel. Grötzingen hat man schon lange vor Augen, aber irgendwie kommt man einfach nicht so recht näher... rechts liegt gerade ein Läufer völlig kaputt im Maisfeld, der jedoch schon betreut und wieder aufgepäppelt wird. Endlich, es geht Grötzingen rein, noch mal ne Linkskurve, da stehen wieder die ersten Zuschauer, "noch 300m" feuert der erste an. Ich laufe 200m weiter, da steht der nächste "nur noch 300m... " ???!!!! Aber dann sehe ich es auch, viele Läufer, die entweder schon im Ziel sind oder noch auf den 1. Staffelläufer warten. Ich suche Susanne, die sich dann mit Deutschland-Hut und Hula-Kette dekoriert auf die 2. Etappe begibt.

Mit viel Flüssigkeit und Melonenstücke stärke ich mich dann anschließend wieder bevor Verena und ich zur 2. Wechselstelle nach Mutschelbach aufbrechen. Zum Glück wird es langsam etwas kühler und damit angenehmer zu laufen, dafür kommen jetzt die "Berge". Am Rathaus in Mutschelbach stößt Sandra, unsere dritte Läuferin zu uns, die von Susanne unsere Startnummer übernimmt und sich dann auch gleich mit Fahrradbegleitung auf den Weg macht.

Verena übernimmt nun die weitere Berichterstattung.
Von Mutschelbach fährt der Rest des Teams per Auto nach Langenalb. In Langensteinbach holen wir zuerst noch meinen Sohn Jonathan ab, der mir versprochen hatte, mich auf der 4. Etappe mit dem Fahrrad zu begleiten. Das Fahrrad war schon den gesamten Tag im Auto unser Begleiter und so fehlte nur noch der Fahrer. Gesagt, getan! Jonathan steigt zu und weiter geht es nach Langenalb. Dort gut angekommen, richtet Jonathan sein Fahrrad, ich bereite mich auf den Lauf vor (Toilettengang, das letzte Getränk und die richtige Kleidung). Mittlerweile ist es schon dunkel, Jonathan testet das letzte Mal seine Akkus am Fahrradlicht und ich werde von Dietmar und Rainer darauf aufmerksam gemacht, dass sie mich doch gerne einholen bzw. überholen würden. Na, da haben die zwei sich ja was vorgenommen.
Um 22.18 Uhr kommt Sandra um die Ecke, ich bin noch mit meinen "Verfolgern" ins Gespräch vertieft, so dass ich sie fast verpasst hätte. Nach einem schnellen Wechsel der Startnummer geht es los in die Dunkelheit.

Nach kurzer Zeit lassen wir die letzten Häuser von Langenalb hinter uns. Weiter über ein Feldweg hinunter in den Wald. Das erste Stück ist doch sowohl für mich als auch für Jonathan eine echte Herausforderung, da Steine, Äste und Wurzeln den Weg beschwerlich machen. Eigentlich wollte ich ja gar keinen Crosslauf absolvieren.

Weiter geht es Richtung Marxzell, dort über die Straße in Richtung Fischweier. Bei den Kontrollposten ruft Jonathan meine Startnummer und ich laufe weiter ohne mich dort aufzuhalten, da ich vom Fahrrad aus vorzüglich versorgt werde. Nach einiger Zeit kenne ich mich trotz Dunkelheit wieder aus, auf Grund etlicher Trainingsläufe. Dank der Fahrradlampe kann ich den Untergrund auch soweit erkennen, dass ich früh genug sehe, ob auf dem Weg jetzt Pferdeäpfel liegen, oder sich gerade ein Igel seine Spätmahlzeit sucht. Den Graf-Rhena Weg hinter uns gelassen, kommen wir wieder in die Zivilisation und trotz vorgeschrittener Stunde merke ich sofort den Temperaturanstieg. Im Wald war es dann doch recht angenehm kühl.

Am Hallenbad begrüßt uns dann Werner Blum. Entspannt und lächelnd sitzt er da und wartet auf den letzten Etappenläufer seiner Gruppe (Dietmar). Noch immer ist er nicht in Sicht. ;-))
In Ettlingen geht es nun auf der neuen Strecke durch ein Wohngebiet zur B3. Weiter an der Bundesstraße, am Hedwigshof vorbei, hören wir schon die Notstromaggregate des nächsten Kontrollpunktes. Hell erleuchtet macht der Kontrollpunkt schon von weitem auf sich aufmerksam.
Wieder im Wald, abseits der großen Straße höre ich schon die Stadionsprecherin und nun weiß ich, gleich hat das "Elend" ein Ende. Der letzte Anstieg ist die Brücke über die Autobahn, nun noch kurz durch den Oberwald und dann ins Stadion einzulaufen, ist ein gutes Gefühl. Ich bin so froh, als ich Familie "memler" sah, natürlich meine Staffelschwestern und als Abschluss noch die Medaillen unserer Staffel bekomme. Leider war Sandra nicht mehr vor Ort, da sie zu ihrem Kind musste.
Nach einer verschwitzten Umarmung von Claudia und Susanne verabschiede ich Jonathan, der sich nun per Rad auf den Heimweg macht. Wir feiern bei einem Glas Sekt unseren Sieg als zweitschnellste memler-Staffel und fünfschnellste Frauenstaffel. Und meine Verfolger?? Beide blieben Verfolger!! Vielleicht haben sie ja nächstes Jahr mehr Glück.
Der gesamte Lauf hat mir sehr viel Spaß gemacht, so dass ich nächstes Jahr sicher wieder dabei sein werde. Auch Jonathan hat mir seine Begleitung schon zugesichert, worüber ich sehr froh bin, denn ohne ihn, wäre die letzte Etappe noch abenteuerlicher geworden.

Claudia Klumpp und Verena Henkenhaf

Am Start waren
Heiko Ludwig als Einzelstarter über die 80 km (Heiko war nach 7:55:55 als 12. von 129 im Ziel)
und 7 memler - Teams in der 4 x 20 km Staffel (90 Staffeln waren am Start)
Team 1: Claudia Klumpp, Susanne Reichle, Sandra Kleber, Verena Henkenhaf (7:10:16)
Team 2: Martina Morlock, Thomas Gauß, Werner Blum, Dietmar Braun (7:10:51)
Team 3: Markus Schäfer, Thomas Meder, Siegfried Heyl, Marcus Morlock (5:51:30)
Team 4: Elli Feix, Elke Kaufmann, Birgit Kaiser, Evi Perner (8:22:18)
Team 5: Alexander Kilthau, Wolfgang Walter, Dominique Lefebvre, Rainer Haendle (7:27:56)
Team 6: Karl Kraft, Alex Faber, Helmut Göller, Werner Greß (7:51:31)
Team 8: Diana Gillian, Bärbel Klein, Monika Rausch, Silke Szamosi (7:54:13)

Die detallierte Ergebislisten findetst Du unter: www.tus-rueppurr.de
Wir freuen uns, wenn wir in 2007 mit noch mehr Staffeln an den Start gehen können. Interesse? Dann merke Dir schon mal den voraussichtlichen Termin 23. auf 24. Juni 2007 schon mal vor (siehe auch www.fidelitas-nachtlauf.de)

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Amsterdam | Okt. 2007

... kurz vor dem Lauf

I amsterdam - oder die Rückkehr zu den badischen Fichten

Die Preisfrage lautet: Was hat Amsterdam mit Baden gemeinsam?

Seit dem memler-Ausflug zum Amsterdam-Marathon wissen wir, dass die niederländische Hafenstadt im wahrsten Sinne des Wortes größtenteils auf badischem Holz gründet - genauer gesagt: auf Fichten aus dem Schwarzwald. Die größte Pfahlbausiedlung der Welt mit ihren einzigartigen Grachten war auf jeden Fall die Reise wert, sogar für die wenigen Nichtläufer im fast vollständig besetzten memler-Reisebus.

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Am Freitag in aller Frühe machten wir uns an der Europahalle auf die Socken und kamen am späten Nachmittag in Monnickendam an, einem kleinen Städtchen am Ijsselmeer etwa zehn Kilometer vor den Toren der Metropole. Hier bezogen wir direkt am Yachthafen unser Quartier (Lakeland), dass in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis mit den teuren Amsterdam-Hotels ernstlich konkurrieren kann. Monnickendam entpuppte sich als pittoreskes Städtchen, dass im 17. Jahrhundert zu großem Reichtum kam und heute vor allem als Segeltörn-Ausgangspunkt über eine gute Restaurant- und Kneipenszene verfügt. Dank fehlender Vorhänge studierten wir bei einem Rundgang aufmerksam die Details der holländischen Wohnidylle.

Am Samstag stand die Marathon-Messe samt vorsichtiger Stadterkundung auf dem Programm. Die Palette der Erkundungstrips reichte vom imposanten Nachbau eines holländischen Handelsschiffs der Ostindien-Compagnie über einen Streifzug durch die Fleischbeschau im sündigen Rotlichtviertel bis hin zum Besuch eines Ajax-Heimspiels.

Der Sonntag präsentierte sich mit idealem Marathon-Wetter: Temperaturen um die 10 Grad bei mittlerer Bewölkung und nicht übermäßig viel Wind. Unsere Basisstation war der direkt neben dem alten Olympia-Stadion geparkte memler-Reisebus, der als Umzugskabine, Ruhe- und Aufwärmraum genutzt wurde. Während die Marathonis bereits morgens im Stadion auf die 42,185 Kilometer lange Reise geschickt wurden, mussten sich die "Halben" bis zu ihrem Startschuss noch dreieinhalb Stunden gedulden. Die Streckenführung und Zuschauerresonanz war nach fast einhelliger Aussage der Beteiligten eher enttäuschend, wenn man Vergleiche zu Hamburg oder Stockholm zieht. Einen kleinen Ausgleich bot der Zieleinlauf im Stadion mit dem eigenen Live-Bild auf der großen Videoleinwand. Zudem war der Kurs ziemlich schnell, so dass viele Bestzeiten purzelten. Allen voran Marcus Morlock mit 2:56,41 und Anke Reile mit 3:16,16. Hut ab! Die Versorgung im Ziel war mal wieder äußerst mäßig (da lernt man Runners Heaven in Karlsruhe erst richtig zu schätzen), doch unser unermüdlicher Reise-organisator Werner (vielen Dank noch einmal an dieser Stelle) hatte natürlich auch an diese Eventualität gedacht und entsprechend Getränke im Bus gebunkert.

Mit müden Knochen schwärmten wir Tags drauf in Amsterdam aus und erkundeten auf unterschiedlichen Routen die Winkel und Quartiere der Grachtenstadt, die im 17. Jahrhundert ihr goldenes Zeitalter gehabt hatte. Dass Sport und Kultur keine Gegensätze sein müssen, zeigte sich beim äußerst regen Besuch des Van-Gogh-Museums, wobei der eine oder andere zwischendurch auf den Polstergarnituren ein regeneratives Päuschen von der Bilderschau einlegen musste.

Abends traf sich die Karlsruher Läuferschar wieder am Bahnhof zu einer Grachtenfahrt mit verspätetem Führer, die zahlreiche interessante Einblicke in die Geschichte, Architektur und die Handelswege der Stadt bot. Zum Abschluss eines ereignisreichen Tages ging es zurück nach Monnickendam in ein gemütliches Restaurant mit sehr gutem Essen. Am Dienstag stand ein Ausflug nach Edam und Hoorn oder alternativ die weitere Erkundung Amsterdams auf dem Programm, bevor die memler am Mittwoch die Segel strichen und mit Busfahrer Josef den badischen Heimathafen ansteuerten.

Und wie heißt es so schön: Nach dem Marathon ist vor dem Marathon!
Das nächste Ziel von memler-international ist im April 2008 die österreichische Hauptstadt und Schlagobers-Metropole Wien, wo auch die Halbdistanz angeboten wird.

Bis dahin - servus und bye bye.

Rainer