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15.12.2018 : 21:12

Fotos/Kurzberichte

2013

Reims · 18.-21.10.2013

2012

Lissabon · 07.-11.12.2012
Dietlingen · 25./26.02.2012

2011

Minimarathon · 17.09.2011

2010

Athen Marathon · 31.10.2010
Hamburg Marathon · 25.04.2010
"memler opening" in Dietlingen · 30./31.01.2010

2009

Wanderung Murgtal · 08.11.2009
New York Marathon · 01.11.2009
Mini-Marathon u. Baden-Marathon · 19./20.09.2009
Fidelitas-Nachtlauf · 27.06.2009
Jesolo Night-Marathon · 22.-26.05.2009
Hamburg-Marathon · 26.04.2009

2008

Wanderung Ottenhöfen · 26.10.2008
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2008
Finama · 28.06.2008
Mannheim Marathon · 24.05.2008
5. memler Lauffreizeit Altglashütten · 22.-25.05.2008
Grand-Prix Bern · 10.05.2008

2007

Amsterdam · 19.-24.10.2007
Im Interview: Markus lief beim 25. Fiducia-Baden-Marathon persönliche Bestzeit
Sparkassen-Mini-Marathon · 15.09.2007
Sommerfest Büchelberg · 28.07.2007
Hornisgrinde-Marathon · 22.07.2007
Stuttgarter Zeitungslauf · 24.06.2007
Im Interview: Bärbels erster Start beim Fidelitas Nachtlauf über 80 km · 23.06.2007
4. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 17.-20.05.2007
Grand-Prix Bern · 12.05.2007
Hamburg Marathon · 29.04.2007

2006

FIDUCIA Baden-Marathon · 24.09.2006
FIDELITAS Nachtlauf · 24.06.2006
Stockholm Marathon · 02. - 07.06.2006
3. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 28.04.-01.05.2006
Winterlaufserie Rheinzabern, 15 km · 08.01.2006

2005

Halbmarathon Tübingen · 03.12.2005
Wanderung "Hoch über dem Albtal" · 13.11.2005
New York-Marathon · 06.11.2005
Frankfurt-Marathon · 30.10.2005
23. FIDUCIA Baden Marathon · 18.09.2005
25 km Bellheim · 06.08.2005
FIDELITAS Nachtlauf · 25.06.2005
2. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 26.-29.05.2005
Grand-Prix Bern · 21.05.2005
Weltkulturerbelauf Bamberg · 01.05.2005
2. Freiburg-Marathon · 10.04.2005
Marató del Mediterrani / Barcelona · 19.-23.03.2005
"memler opening" in Dietlingen · 22./23.01.2005

2004

New York City Marathon · 07.11.2004
Marathon Palma de Mallorca · 24.10.2004
Baden-Marathon · 19.09.2004
Deutschlandstaffel · 24.08.2004
FIDELITAS Nachtlauf · 26.06.2004
24 h-Lauf für Kinderrechte · 19./20.06.2004
1. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 10.-14.06.2004
Mannheim Marathon · 15.05.2004
Freiburg Marathon · 28.03.2004

2003

Tessin Marathon · 09.11.2003
ISTANBUL Eurasia Marathon · 19.10.2003
Karlsruhe-Marathon · 21.09.2003
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2003
24 h-Lauf für Kinderrechte · 05./06.07.2003
FIDELITAS Nachtlauf · 28.06.2003
Grand-Prix Bern · 10.05.2003
Badische Meile · 03.05.2003
Hamburg-Marathon · 27.04.2003
Olympialauf · 05.04.2003
Knielingen · 29.03.2003
Kandel · 09.03.2003

2. Freiburg-Marathon | 10. April 2005

v. Kurt Konstandin

Nach der gelungenen Premiere von 2004 war es Ehrensache, dass eine größere memler-Gruppe (immerhin 29 Finisher!) sich auf den Weg zu den badischen Nachbarn im Breisgau machte.

Eine Nudelparty im "kashu", initiiert von Martina und Marcus Morlock, sollte auch letzte Unklarheiten hinsichtlich der passenden Laufkleidung beseitigen. Ein Temperatursturz hatte sich angekündigt und in der Tat erhoben sich bei der Anfahrt hinter der Skyline von Freiburg die weißen Schneehänge des Schauinsland. Entsprechend entschieden sich viele für warme und lange Kleidung ? mit dem Ergebnis, dass 10 Minuten vor dem Start die Sonne herauskam ? für die meisten zu spät um noch umdisponieren zu können.

Doch die Wetterkapriolen waren ein Klacks im Vergleich zu den organisatorischen Schwierigkeiten des 2. Freiburg-Marathon. Die Veranstalter hatten die Teilnehmerzahl gnadenlos hochgepuscht und nach 8900 Teilnehmern 2004 nun über 13.300 Teilnehmer zugelassen. Promis wie OB Salomon und Bundestrainer-Assistent Joachim Löw sowie die SWR-Gruppe "von 0 auf 42" mit Dieter Baumann sorgten für Publikumsinteresse. Dass es im allgemeinen Gedränge rings um die Messe unmöglich war die anderen memler zu treffen, war der erste Wermutstropfen bei dieser Mammutveranstaltung.

War im Vorjahr der Start von Marathon und Halbmarathon noch zeitversetzt gewesen, so gab es in diesem Jahr zwei Riesengruppen (unter bzw. über 3:45 Std. Marathonzeit), die sich an den Start drängten. So dauerte es mehr als 20 Minuten bis die letzten Starter die Startlinie überqueren konnten. Ein Highlight bildeten die 42 vom SWR gecasteten Live-Bands entlang der Strecke, die passend zur Gemütsverfassung kurz nach dem Start "Keep on running"spielten, später half dann der Stones-Titel vom "Street fighting man" erste Depressionen zu überwinden, bis man kurz vor dem Ziel zu den Klängen von "Dust in the Wind" durch die Straßen kroch. Neben kernigem Rock, stimmgewaltigem a-capella-Gesang, wehmütigem Irish-Folk und swingender Dixie-Musik war alles aufgeboten, was open-air-tauglich ist.

Die Musik half, im heillosen Gedränge der ersten Kilometer an den Rempeleien und missglückten Überholversuchen nicht zu explodieren und in der späten Einsamkeit in der Endphase des Marathons nicht zu verzweifeln. Wie im Vorjahr war die Stimmung in der Innenstadt rings um Martins- und Schwabentor gigantisch. Getrübt wurde der Genuss durch eine 1 km lange Pflasterstein-Strecke, die in der zweiten Runde des Marathons doch stark an den Kräften zehrte.

Für die langsamen Marathonis ab 4:15 Std. kam das dicke und unerfreuliche Ende am Ziel. Dass die 1.300 kg Hefezopf zu dem Zeitpunkt ihrer Zielankunft schon verdrückt waren, damit musste man fast rechnen, aber dass die Medaillen für die Tapfersten der Tapferen, die sich mit letzter Kraft ins Ziel kämpften, nicht mehr reichten, war schon fast skandalös. (Die Medaillen werden angeblich nachgeschickt)

Fazit: Im Freiburg-Marathon ist Musik drin, aber er stößt bereits im 2. Jahr an seine organisatorischen Grenzen und weniger wäre manchmal mehr.

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Grand-Prix Bern | 21.05.2005

Das Wunderbare von Bern
- persönliche Eindrücke vom Tag meines ersten Stadtlaufes -

Das Wetter war an diesem Samstag nicht gerade unser bester Freund. Dies zeigte sich nicht nur auf der dreistündigen Busfahrt nach Bern, auf der es zeitweise wie aus Kübeln goss, was die Vorfreude auf den Lauf kaum steigern konnte. Es zeigte sich vor allem am Vormittag, als wir mit sportlich aufgespannten Regenschirmen bei der Stadtführung mit "Ursi" vom "Chindlisfresserbrunnen" zum "Zytglockenturm" trieften, jedoch glücklicherweise die Bärengrotte aus hunger- und zeittechnischen Gründen ausließen. Zum Nachmittag lockerten sich die Wolken und ab und zu kam die Sonne dann doch raus.

Die phantastische Organisation der Schweizer hatte es ermöglicht, dass ca. 22.000 Läuferinnen und Läufer genau wussten, wo sie sich wann für welchen Lauf einfinden mussten. Schon bei der Ankunft am Vormittag bekam jeder Teilnehmer seine Tüte mit Startnummer, Zeitmesser, Informationen zu Startzeit und -punkt, Werbegeschenken, Energieriegeln, etc.; neben den Massen von angebotenen Bananen, Äpfeln, Wasserflaschen, Traubenzucker der Sponsorenstände.

Los ging es dann endlich bei geradezu idealem Wetter unweit des ehemals legendären Wankdorf-Stadion - und gleich zu Anfang, als Begrüßung für die Knie sozusagen, einen halben Kilometer bergab, bevor die Route in die kopfsteinbepflasterte Altstadt von Bern führte. Dort warteten neben tausenden von anfeuernden, gut gelaunten Zuschauern auch Bands, Musikgruppen und Einzelunterhalter, die die ersten fünf bis sechs Kilometer mit Leichtigkeit vorüber gingen ließen. Selbst das ständige bergauf und bergab bemerkte man dadurch zunächst fast nicht.

Etwas ruhiger und für manchen zur ersten Belastungsprobe wurde der Abschnitt hinauf in und durch den Wald, der zwar etwas Abkühlung verschaffte, jedoch durch den vormittäglichen Regen ein feuchtes und schwüles Klima bot. Der Weg führte buchstäblich "über Stock und Stein"! Danach ging es wieder bergab durch ein etwas ruhigeres Wohngebiet in Richtung Altstadt. Erwähnenswert sei hier der einsame Dudelsackspieler auf der Brücke, der für mich eines der Highlights des Laufs darstellte.

Zurück in der Altstadt wurde man wieder von der Begeisterung der Zuschauer auf und ab über das inzwischen fast schon "lieb gewonnene" glitschig-kantige Kopfsteinpflaster getragen, nur spürte man jetzt schon eher die bereits gelaufenen vierzehn Kilometer in den Beinen. Die letzten zwei Kilometer in Richtung Ziel gingen meist bergauf und führten viele an ihre Grenzen.

Letztendlich kam aber fast jeder irgendwann im Ziel an und erhielt neben Bananen, Wasser, Energieriegeln auch auf Wunsch seine Teilnehmermedaille. Danach bot sich für jeden der Läuferinnen und Läufer die Gelegenheit sich in den fußballfeldgroßen Duschzelten für die Siegerehrungen im Partyzelt frisch zu machen, um dort nach etwas Geduld eine Rennbratwurst oder anderes zu sich zu nehmen.

Sehr viel ruhiger als die Hinfahrt verlief dann ab 20 Uhr die Rückfahrt, die um halb zwölf in Karlsruhe endete, wo es vierzehn Stunden vorher losging.
Ich hoffe, ich werde auch nächstes Jahr wieder dabei sein können. :-)

Susanne
m-e-m 2005