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Fotos/Kurzberichte

2013

Reims · 18.-21.10.2013

2012

Lissabon · 07.-11.12.2012
Dietlingen · 25./26.02.2012

2011

Minimarathon · 17.09.2011

2010

Athen Marathon · 31.10.2010
Hamburg Marathon · 25.04.2010
"memler opening" in Dietlingen · 30./31.01.2010

2009

Wanderung Murgtal · 08.11.2009
New York Marathon · 01.11.2009
Mini-Marathon u. Baden-Marathon · 19./20.09.2009
Fidelitas-Nachtlauf · 27.06.2009
Jesolo Night-Marathon · 22.-26.05.2009
Hamburg-Marathon · 26.04.2009

2008

Wanderung Ottenhöfen · 26.10.2008
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2008
Finama · 28.06.2008
Mannheim Marathon · 24.05.2008
5. memler Lauffreizeit Altglashütten · 22.-25.05.2008
Grand-Prix Bern · 10.05.2008

2007

Amsterdam · 19.-24.10.2007
Im Interview: Markus lief beim 25. Fiducia-Baden-Marathon persönliche Bestzeit
Sparkassen-Mini-Marathon · 15.09.2007
Sommerfest Büchelberg · 28.07.2007
Hornisgrinde-Marathon · 22.07.2007
Stuttgarter Zeitungslauf · 24.06.2007
Im Interview: Bärbels erster Start beim Fidelitas Nachtlauf über 80 km · 23.06.2007
4. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 17.-20.05.2007
Grand-Prix Bern · 12.05.2007
Hamburg Marathon · 29.04.2007

2006

FIDUCIA Baden-Marathon · 24.09.2006
FIDELITAS Nachtlauf · 24.06.2006
Stockholm Marathon · 02. - 07.06.2006
3. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 28.04.-01.05.2006
Winterlaufserie Rheinzabern, 15 km · 08.01.2006

2005

Halbmarathon Tübingen · 03.12.2005
Wanderung "Hoch über dem Albtal" · 13.11.2005
New York-Marathon · 06.11.2005
Frankfurt-Marathon · 30.10.2005
23. FIDUCIA Baden Marathon · 18.09.2005
25 km Bellheim · 06.08.2005
FIDELITAS Nachtlauf · 25.06.2005
2. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 26.-29.05.2005
Grand-Prix Bern · 21.05.2005
Weltkulturerbelauf Bamberg · 01.05.2005
2. Freiburg-Marathon · 10.04.2005
Marató del Mediterrani / Barcelona · 19.-23.03.2005
"memler opening" in Dietlingen · 22./23.01.2005

2004

New York City Marathon · 07.11.2004
Marathon Palma de Mallorca · 24.10.2004
Baden-Marathon · 19.09.2004
Deutschlandstaffel · 24.08.2004
FIDELITAS Nachtlauf · 26.06.2004
24 h-Lauf für Kinderrechte · 19./20.06.2004
1. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 10.-14.06.2004
Mannheim Marathon · 15.05.2004
Freiburg Marathon · 28.03.2004

2003

Tessin Marathon · 09.11.2003
ISTANBUL Eurasia Marathon · 19.10.2003
Karlsruhe-Marathon · 21.09.2003
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2003
24 h-Lauf für Kinderrechte · 05./06.07.2003
FIDELITAS Nachtlauf · 28.06.2003
Grand-Prix Bern · 10.05.2003
Badische Meile · 03.05.2003
Hamburg-Marathon · 27.04.2003
Olympialauf · 05.04.2003
Knielingen · 29.03.2003
Kandel · 09.03.2003

Hornisgrinde-Marathon | 20.07.2003

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Herbstwanderung Murgtal | 08.11.2009

memler Herbstwanderung 2009

Gerade die Insider konnten in der Beschreibung zur "Herbstwanderung auf der Murgleiter" den professionellen Charakter dieses Ausfluges erkennen. Was sich für mich wie die Einladung zu einer Fastenwanderung über den Kreuzweg gelesen hatte, wurde von meinen Wanderkollegen lediglich in die Rubrik 'leicht anspruchsvoll' eingeordnet.    

So fanden sich am Sonntag morgen um 10 Uhr zwölf Hardcore-Wanderer am Karlsruher Hauptbahnhof ein. Bereits dort hätte man an der Ausrüstung der Anwesenden erkennen müssen, dass es sich hier mehr um ein besonderes Event handelt und nicht um einen klassischen Spaziergang für sogenannte Pseudowanderer wie ich es einer bin! Es wurden im Vorfeld noch Wetterprognosen von Minusgraden bis hin zu Schneegestöber gehandelt! War meine Kleidung da überhaupt artgerecht?

Nach der Klärung der Fahrgemeinschaften begaben wir uns in die S41 und traten die erste Etappe unseres Ausfluges an. Die erste Verpflegung war eine von Martina spendierte Kiste mit Mohrenköpfen, die durch den Fahrradtransport leichte Blessuren erlitten hatten. Die mussten gegessen werden. Pro Nase 1,5 Stück. Bereits die erste Herausforderung! Getragen von einer Art Galgenhumor war die Anreise lustig, und mit entsprechendem Respekt fuhren wir (zumindest ich) in die Bergwelt der Murg zum Ausgangspunkt unserer Wanderung auf dem "Premiumwanderweg"! In einer schmalen Schlucht bei Gausbach formierten wir uns zum Gipfelsturm. 

Bereits die ersten Meter ließen erkennen, dass auch die Streckenführung nicht aus der Hüfte geschehen konnte. Nur durch scharfsinnige Intervention aus der hinteren Reihe konnte bereits hier Schlimmeres verhindert werden.  Auf serpentinenartigen Pfaden arbeiteten wir uns langsam zu den ersten Gipfeln empor. Teilweise im Gänsemarsch hintereinander waren nur kurze Gespräche mit Vorder- oder Hintermann möglich. Der mitgetragene Proviantbeutel konnte kaum angegriffen werden. Nur durch hohe Konzentration war auf den zerklüfteten und laubüberfüllten Wegen ein Abrutschen oder Weggleiten in die Schlucht zu vermeiden!



Schweißgebadet und durchgeschwitzt erreichten wir endlich an der höchsten Stelle einen wunderschönen Aussichtspunkt. Ein stahlblauer Himmel und klare Sicht hätten da nur den Charakter verdorben. Die trübe Wetterlage verstärkte den Stolz unserer körperlichen Anstrengungen enorm. In einer kleinen Aussichtshütte wurden teilweise Speisen und Getränke untereinander getauscht und neuer Mut und Kraft für die weitere Etappe geschöpft. Hier hatte Martin dank seinem mitgebrachten Sitzkissen einige Neider gegen sich. Der weitere wellenförmige Streckenverlauf verhalf uns dann zu einer Wechselwirkung von frieren und schwitzen, die selbst eingefleischte Marathonläufer an ihre Grenzen bringen konnte. Häufiges an- und ausziehen der Jacken und Pullover schweißte die Gruppe regelrecht zusammen. Zwischendurch versorgte Helen mit gefüllten Lebkuchen die ganze Wandergruppe mit neuer Energie. Geteiltes Leid ist halbes Leid, dieser Ausspruch könnte hier entstanden sein!

Endlich kamen auch Passagen, die meiner laienhaften Vorstellung eines Wanderweges entsprachen. Die gute Kondition und Stimmung innerhalb der Gruppe (hier könnt ihr ruhig etwas neidisch werden) hatte dazu beigetragen, dass wir uns gar früher als erwartet dem Ziel näherten. Was im Wettkampf einen Ansporn bedeutet, hatte hier eine hemmende Wirkung. Mit einer spontan eingelegten Kaffeepause in Reichental (die Kaffeekennern unvergesslich bleiben wird) konnten wir die Zeitgutschrift einlösen und waren wieder im Soll.

Ein weiterer Höhepunkt war dann die letzte Etappe, die wir auf dem "Künstlerweg" zurücklegten. Innerhalb dieser Strecke wurde unsere Phantasie aufs stärkste beansprucht. In kurzen Abständen wurden am Streckenrand verborgene Kunstwerke und Skulpturen präsentiert, die uns zu längeren Diskussionen veranlassten. Selbst Wetteinsätze konnten uns nicht zur Auflösung der  phantasievollen Kunstwerknamen motivieren. Auf diesem Weg wurden wir dann noch durch die Familie Schniers verstärkt, die uns hier entgegen gewandert war.

Unser Abschluss im Gasthof "Ochsen" geriet zum gewohnt geselligen Beisammensein. Spätestens jetzt hatte auch ich das Gefühl, das alles halb so schlimm war. Während Michaela ausgehungert auf Ihre Gemüsemaultaschen warten musste, galt es für andere, den letzten Kampf für heute an mächtigen Schnitzelfronten zu kämpfen. Der Ausruf unseres Kellners: "Panierter Jäger", entwickelte in unserem Gehirn ein paar merkwürdige Bilder.  

Das Abendessen in der Nähe unserer Rückfahrthaltestelle zu organisieren zeugte von gutem Gespür für müde Wanderer. Wir konnten deshalb auch ohne Mühe und auf kurzem Weg die Haltestelle pünktlich erreichen. 

Bei der abschließenden Rückfahrt wurde dann noch so manches Erlebnis Grundlage einer ironischen Nachbetrachtung. Alle Mitwanderer waren sich einig, dass Agnes und Reinhard mit dieser Wanderung einen schönen und wertvollen Beitrag zur memler-Gemeinschaft geleistet hatten. Der Kopf läuft mit.... und ich war auch dabei! Vielen Dank für dieses tolle Erlebnis. 

Felix