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10.12.2019 : 3:59

Fotos/Kurzberichte

2013

Reims · 18.-21.10.2013

2012

Lissabon · 07.-11.12.2012
Dietlingen · 25./26.02.2012

2011

Minimarathon · 17.09.2011

2010

Athen Marathon · 31.10.2010
Hamburg Marathon · 25.04.2010
"memler opening" in Dietlingen · 30./31.01.2010

2009

Wanderung Murgtal · 08.11.2009
New York Marathon · 01.11.2009
Mini-Marathon u. Baden-Marathon · 19./20.09.2009
Fidelitas-Nachtlauf · 27.06.2009
Jesolo Night-Marathon · 22.-26.05.2009
Hamburg-Marathon · 26.04.2009

2008

Wanderung Ottenhöfen · 26.10.2008
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2008
Finama · 28.06.2008
Mannheim Marathon · 24.05.2008
5. memler Lauffreizeit Altglashütten · 22.-25.05.2008
Grand-Prix Bern · 10.05.2008

2007

Amsterdam · 19.-24.10.2007
Im Interview: Markus lief beim 25. Fiducia-Baden-Marathon persönliche Bestzeit
Sparkassen-Mini-Marathon · 15.09.2007
Sommerfest Büchelberg · 28.07.2007
Hornisgrinde-Marathon · 22.07.2007
Stuttgarter Zeitungslauf · 24.06.2007
Im Interview: Bärbels erster Start beim Fidelitas Nachtlauf über 80 km · 23.06.2007
4. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 17.-20.05.2007
Grand-Prix Bern · 12.05.2007
Hamburg Marathon · 29.04.2007

2006

FIDUCIA Baden-Marathon · 24.09.2006
FIDELITAS Nachtlauf · 24.06.2006
Stockholm Marathon · 02. - 07.06.2006
3. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 28.04.-01.05.2006
Winterlaufserie Rheinzabern, 15 km · 08.01.2006

2005

Halbmarathon Tübingen · 03.12.2005
Wanderung "Hoch über dem Albtal" · 13.11.2005
New York-Marathon · 06.11.2005
Frankfurt-Marathon · 30.10.2005
23. FIDUCIA Baden Marathon · 18.09.2005
25 km Bellheim · 06.08.2005
FIDELITAS Nachtlauf · 25.06.2005
2. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 26.-29.05.2005
Grand-Prix Bern · 21.05.2005
Weltkulturerbelauf Bamberg · 01.05.2005
2. Freiburg-Marathon · 10.04.2005
Marató del Mediterrani / Barcelona · 19.-23.03.2005
"memler opening" in Dietlingen · 22./23.01.2005

2004

New York City Marathon · 07.11.2004
Marathon Palma de Mallorca · 24.10.2004
Baden-Marathon · 19.09.2004
Deutschlandstaffel · 24.08.2004
FIDELITAS Nachtlauf · 26.06.2004
24 h-Lauf für Kinderrechte · 19./20.06.2004
1. memler-Lauffreizeit Altglashütten · 10.-14.06.2004
Mannheim Marathon · 15.05.2004
Freiburg Marathon · 28.03.2004

2003

Tessin Marathon · 09.11.2003
ISTANBUL Eurasia Marathon · 19.10.2003
Karlsruhe-Marathon · 21.09.2003
Hornisgrinde-Marathon · 20.07.2003
24 h-Lauf für Kinderrechte · 05./06.07.2003
FIDELITAS Nachtlauf · 28.06.2003
Grand-Prix Bern · 10.05.2003
Badische Meile · 03.05.2003
Hamburg-Marathon · 27.04.2003
Olympialauf · 05.04.2003
Knielingen · 29.03.2003
Kandel · 09.03.2003

"memler opening 2010" und "Helferfest Mini-Marathon" am 30./31. Januar in Dietlingen

Schnee war Ihr Schicksal!

So könnte man das Wochenende für dieses Opening und Helferfest nennen.

Ein Wechselbad von Erlebnissen, die durch wunderschöne Läufe in einer schneebedeckten Landschaft, gemütliches Beisammensein und der Frage, wie bekommt man Getränkekisten, gebeizten Lachs, Krustenbraten und Obstsalat über einen Steilhang in das Haus der Naturfreunde, geprägt wurden.

Der harte Kern der memler Organisatoren bereitete das Hüttenklima über Holzmachen, Einheizen und Stühle rücken auf dieses einmalige Erlebnis wieder einmal optimal vor. Die vorgefundene Schneelage wurde dabei eher als eine Herausforderung angenommen. Die Markierung zum Hüttenaufstieg wurde bewusst dezent in weißen Schildern vorgenommen, um die Fähigkeiten von Orientierung und Selbstvertrauen zu verbessern. Das Abstreuen der glatten gebirgsähnlichen Trampelpfade wurde von hoch qualifiziertem Fachpersonal in entsprechender Ausrüstung problemlos absolviert. Mir kam dabei wieder die Murgleiter ins Gedächtnis! Damit waren dann auch schon die ersten Hürden beseitigt.

Zum Glück hatte Reinhard die Getränkeorganisation und das Anliefern dieser, einem hochtalentierten und rennerprobten Autofahrer übertragen. Es waren allerdings nicht nur hervorragende Fahrkünste, sondern auch eine gehörige Portion Mut und Gottvertrauen notwendig. um diese Aufgabe mit Bravour zu bewältigen. Kein anderer als Klaus konnte mit dieser Aufgabe betraut werden. Mit viel Schwung und Zuversicht fuhr er das wichtige Gut den Steilhang empor. Eine weitere Hürde war gemeistert.

Wie bei einem Staffellauf trafen nun nach und nach einzelne Memlergruppen ein, was sich dann auch an der Auswahl, der selbstgebackenen Kuchen sichtbar niederschlug. In der Großküche fand, ähnlich wie in einer Tschibo-Filiale, ein heftiges Brühen und Schütten statt. Der erste Höhepunkt war erreicht. In gemütlicher Runde wurde nun Kaffee und Kuchen als Zwischenverpflegung aufgenommen. Auch die anwesenden Hunde kamen auf ihre Kosten. Vito fand Paula gnadenlos gut!

Nach und nach trafen nun alle übrigen Gäste ein, wobei der Schneefall und das Glatteis eher ihnen läuferischen Fähigkeiten ab verlangte. Die Fahrzeuge mussten  zwangsläufig am Wegesrand abgestellt werden. Ohne Fleiß kein Preis!

Die Anlieferung des lang ersehnten Buffets geschah dann mit Einbruch der Dunkelheit. Schneefall und glatte Straßen am Aufstieg, beendeten den Transport jäh!  Getrieben vom Hunger und Hilfsbereitschaft bewegte sich nun eine Gruppe mutiger Läuferinnen und Läufer nach unten, um Hilfe zu leisten. Schlitten, Seile und andere  Accessoires wurden mitgenommen. Bevor man allerdings den reinen manuellen Transport in Angriff nahm, schien es da noch eine andere Lösung zu geben. Der Gedanke, das Allradfahrzeug von Reiner wäre die Lösung aller Probleme, war zunächst naheliegend. Im ersten Schwung, beladen mit den wesentlichsten und schwersten  Essensutensilien, schaffte diese Lösung zunächst auch die erhoffte Abhilfe. Aber schon wieder bei der Abfahrt zur Talstation, war der Geländewagen quasi als "Selbstläufer" hinab gebrettert.
Hier wurden dann auch die Grenzen von Schwerkraft und Glatteis sichtbar. Nun war, beim zweiten Aufstieg, auch der Japaner an seinem Ende angekommen. Nur durch quirlige Fahrmanöver, manche sprachen gar von traumhaften Pirouetten, konnte der Essensrest am Berg gesichert und noch geparkt werden. Der Rest wurde dann von Hand zu Ende gebracht. So könnte dann der Spitzname "Pirouetten-Reiner" geboren (worden sein).

Dem Buffet sah man nachher überhaupt nichts mehr an! Die Soße in der Schüssel, der Braten im Topf, alles war gut strukturiert und gradlinig aufgebaut worden. Das Auge isst mit! Auch in einem Naturfreundehaus. Alle waren stolz, und der Abend war gerettet.

Dass die memler nicht nur tolle Läufer sind, sondern auch ausgelassen feiern können hat dann auch das gesellige Zusammensein wieder einmal bewiesen. Die von André betriebene Diskothek im Kaminzimmer war, wie in den letzten Jahren, eine tolle Ergänzung, quasi eine  Fortsetzung des Gymnastikprogramms mittwochs in der Europahalle. Wenn auch hin und wieder das Knacken der Lautsprecher den Kamingeräuschen sehr ähnlich kam.
Am späteren Abend wurde natürlich auch der Gedanke an die nächtliche Heimfahrt immer wieder im Bewusstsein präsent. Dabei war die Sorge der problemlosen Rückfahrt doch nicht von der Hand zu weisen. Sah man doch vor den Fenstern das heftige Schneetreiben. Sollten wir hier etwa gänzlich eingeschneit werden? Hin und wieder waren deshalb einige Trupps damit beschäftigt, die liegengebliebenen Fahrzeuge wieder flott zu kriegen. Das frische Luftschnappen - immer wieder eine willkommene Abwechslung!

Lediglich eine kleine Gruppe, intern bekannt durch ihren Trainingsfleiß und auch fahrerisches gutes Potenzial, harrte fast bis zum Schluss aus, bevor sie dann den verschneiten Heimweg antraten. Manche nehmen alles mit!

Erst so gegen 3.00 Uhr nachts gingen die letzten memler auf ihr Zimmer. Massive Ausfälle waren nicht zu verzeichnen. Auch die Nacht blieb ruhig.

Beim morgendlichen "nüchternen" Frühstückslauf waren kaum Ausfälle zu verzeichnen. Der frischen Bergluft konnte selbst der ausgeatmete Restalkohol nichts anhaben. Wenig Schlaf wurde dann durch eine wunderschöne Schneelandschaft mit herrlichen Ausblicken ins Tal belohnt. Lediglich eine kleine Orientierungsschwäche ließ darauf schließen, dass die Führungsqualitäten durch das Fest etwas gelitten hatten.

Das gemeinsame Frühstück, quasi ein Resteessen des übrig Gebliebenen, war dann noch ein netter Ausklang.

Die Abfahrt der Getränke und leeren Geschirrkörbe geriet dann zum ultimativen Horrorszenario. Durch schlittenähnliche Fahrtechnik konnte Klaus die zerbrechliche Last ins Tal abgleiten lassen. Im Nachhinein war es doch etwas unverantwortlich, unseren Kameraden Klaus in eine solch prekäre Lage zu bringen. Hier wurde dann auch klar, die memler haben auch einen eigenen Schutzengel im Himmel! Dennoch unsere Hochachtung für diese Meisterleistung!!!

Die abschließende Reinigung und das Aufräumen im Haus, ging dann durch die "üblichen Verdächtigen" nahtlos und flott über die Bühne.

Getreu dem Prinzip "1 + 1 = 3" haben die memler hier wieder einmal bewiesen, wie schön eine funktionierende Gemeinschaft sein kann. Der Kopf läuft immer mit.... und ich war wieder dabei!

Felix

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Amsterdam | Okt. 2007

... kurz vor dem Lauf

I amsterdam - oder die Rückkehr zu den badischen Fichten

Die Preisfrage lautet: Was hat Amsterdam mit Baden gemeinsam?

Seit dem memler-Ausflug zum Amsterdam-Marathon wissen wir, dass die niederländische Hafenstadt im wahrsten Sinne des Wortes größtenteils auf badischem Holz gründet - genauer gesagt: auf Fichten aus dem Schwarzwald. Die größte Pfahlbausiedlung der Welt mit ihren einzigartigen Grachten war auf jeden Fall die Reise wert, sogar für die wenigen Nichtläufer im fast vollständig besetzten memler-Reisebus.

Über 1.000 (!) weitere Fotos in der externen Galerie

Am Freitag in aller Frühe machten wir uns an der Europahalle auf die Socken und kamen am späten Nachmittag in Monnickendam an, einem kleinen Städtchen am Ijsselmeer etwa zehn Kilometer vor den Toren der Metropole. Hier bezogen wir direkt am Yachthafen unser Quartier (Lakeland), dass in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis mit den teuren Amsterdam-Hotels ernstlich konkurrieren kann. Monnickendam entpuppte sich als pittoreskes Städtchen, dass im 17. Jahrhundert zu großem Reichtum kam und heute vor allem als Segeltörn-Ausgangspunkt über eine gute Restaurant- und Kneipenszene verfügt. Dank fehlender Vorhänge studierten wir bei einem Rundgang aufmerksam die Details der holländischen Wohnidylle.

Am Samstag stand die Marathon-Messe samt vorsichtiger Stadterkundung auf dem Programm. Die Palette der Erkundungstrips reichte vom imposanten Nachbau eines holländischen Handelsschiffs der Ostindien-Compagnie über einen Streifzug durch die Fleischbeschau im sündigen Rotlichtviertel bis hin zum Besuch eines Ajax-Heimspiels.

Der Sonntag präsentierte sich mit idealem Marathon-Wetter: Temperaturen um die 10 Grad bei mittlerer Bewölkung und nicht übermäßig viel Wind. Unsere Basisstation war der direkt neben dem alten Olympia-Stadion geparkte memler-Reisebus, der als Umzugskabine, Ruhe- und Aufwärmraum genutzt wurde. Während die Marathonis bereits morgens im Stadion auf die 42,185 Kilometer lange Reise geschickt wurden, mussten sich die "Halben" bis zu ihrem Startschuss noch dreieinhalb Stunden gedulden. Die Streckenführung und Zuschauerresonanz war nach fast einhelliger Aussage der Beteiligten eher enttäuschend, wenn man Vergleiche zu Hamburg oder Stockholm zieht. Einen kleinen Ausgleich bot der Zieleinlauf im Stadion mit dem eigenen Live-Bild auf der großen Videoleinwand. Zudem war der Kurs ziemlich schnell, so dass viele Bestzeiten purzelten. Allen voran Marcus Morlock mit 2:56,41 und Anke Reile mit 3:16,16. Hut ab! Die Versorgung im Ziel war mal wieder äußerst mäßig (da lernt man Runners Heaven in Karlsruhe erst richtig zu schätzen), doch unser unermüdlicher Reise-organisator Werner (vielen Dank noch einmal an dieser Stelle) hatte natürlich auch an diese Eventualität gedacht und entsprechend Getränke im Bus gebunkert.

Mit müden Knochen schwärmten wir Tags drauf in Amsterdam aus und erkundeten auf unterschiedlichen Routen die Winkel und Quartiere der Grachtenstadt, die im 17. Jahrhundert ihr goldenes Zeitalter gehabt hatte. Dass Sport und Kultur keine Gegensätze sein müssen, zeigte sich beim äußerst regen Besuch des Van-Gogh-Museums, wobei der eine oder andere zwischendurch auf den Polstergarnituren ein regeneratives Päuschen von der Bilderschau einlegen musste.

Abends traf sich die Karlsruher Läuferschar wieder am Bahnhof zu einer Grachtenfahrt mit verspätetem Führer, die zahlreiche interessante Einblicke in die Geschichte, Architektur und die Handelswege der Stadt bot. Zum Abschluss eines ereignisreichen Tages ging es zurück nach Monnickendam in ein gemütliches Restaurant mit sehr gutem Essen. Am Dienstag stand ein Ausflug nach Edam und Hoorn oder alternativ die weitere Erkundung Amsterdams auf dem Programm, bevor die memler am Mittwoch die Segel strichen und mit Busfahrer Josef den badischen Heimathafen ansteuerten.

Und wie heißt es so schön: Nach dem Marathon ist vor dem Marathon!
Das nächste Ziel von memler-international ist im April 2008 die österreichische Hauptstadt und Schlagobers-Metropole Wien, wo auch die Halbdistanz angeboten wird.

Bis dahin - servus und bye bye.

Rainer